Beiträge von Smilla

    Seelchen es tut mir sehr leid, was Dir da in jungen Jahren widerfahren ist. Und kann ich Dich so gut verstehen, dass Du keine Beziehung möchtest. So gut.

    Hier bist Du nicht alleine und darfst da immer drüber reden und wir schauen gemeinsam, wie Du Dich Deiner Angst stellen kannst. Ok?

    Stimmung: heute wohl so bei 4

    Kaufdruck heute: [ ] keiner  [ ] leicht  [x] mittel  [ ] stark

    Gedanken & Gefühle: Was beschäftigt mich gerade? Ich fühle mich alleine und habe Angst um Flecki.

    Umgang damit: Ich habe mich ins Wohnzimmer zu meiner Freundin gesetzt und da bin ich noch.

    Positiv / dankbar für: Für die Fobi heute und für Seelchen, dass sie sich als Mod beworben hat.

    Fokus für heute / morgen: morgen möchte ich etwas länger schlafen

    Etwas, das ich mir selbst sagen möchte: Flecki wird nichts haben, sie ist nur ängstlich, vielleicht braucht sie auch ne Tavor ;)

    Entwarnung die Ängste sind besser geworden und es geht mir wieder besser keine Ahnung was das war.

    Das freut mich so sehr. Ich wünsche Dir, dass es nicht mehr kommt. Hast Du die Angststörung schon immer oder hat sich das erst entwickelt in den Jahren. Bei mir ist das mit den Jahren gekommen und je mehr ich mich von der Außenwelt abkapsele.

    Ich finde es nicht schlimm, dass ihr euch bei Steiskal trefft, da sitzt, Kaffee trinkt und die Leute beobachtet. Ist doch eine schöne Sache und tut der Seele gut. Es ist halt nur die Frage: schafft man das finanziell und passt das ins Budget. Aber das scheint ja zu klappen. :)

    Warum benutzt man nicht die Maschine zu Hause? Tut ihr bestimmt auch, sitzt ja nicht den ganzen Tag bei Steiskal, oder? Hehe.

    Ich kenne das auch, dass ich aus Langeweile kaufe oder wenn meine Tagesroutine verloren geht. Leider.

    Stimmung: 2, geht es nicht gut. Kaum geschlafen, die Sorgen und Ängste drücken

    Kaufdruck heute: [ ] keiner  [ ] leicht  [ ] mittel  [x] stark

    Gedanken & Gefühle: Was beschäftigt mich gerade? Ich habe Ängste vor den kommenden Monaten und ich laufe vor mir weg, in dem ich shoppe und alles tue was ich an sich nicht tun sollte.

    Umgang damit: Was hat mir geholfen – oder was hätte helfen können? Mich jemand anvertrauen? Aber ich mag auch keinen belasten.

    Positiv / dankbar für: Auch kleine Dinge zählen. Ich bin dankbar für das Telefonat gestern mit Seelchen Danke für Dein Zuhören, dass war sicher nicht so einfach, aber Du hast mir beigestanden, dass tat gut.

    Fokus für heute / morgen: Ich möchte heute und morgen etwas Diamond Painting machen, einfach um mal was ganz anderes zu machen als PC und Internet und und. Ich habe ein schönes Motiv mit Klatschmohn, liebe Klatschmohn.

    Etwas, das ich mir selbst sagen möchte: etwas Ermutigendes, Tröstendes oder Stärkendes - Smilla, Du hast Dein Leben bis hierhin so gut gelöst. So wie es in Deiner Macht steht. Und ich wünsche Dir weiterhin, dass es weitergeht und Du Momente von persönlichem Glück erleben darfst, die nichts mit Kaufen zu tun haben.

    Mich nicht selber zu verurteilen fällt mir sehr schwer. Leider. Ich bin ganz stark darin, mir immer wieder Selbstvorwürfe zu machen. Es ist vermeintlich einfacher sich selber runterzumachen, als wenn es dann noch von anderen kommt. Denn von anderen ein Urteil über mein Verhalten zu bekommen. wäre für mich vernichtender als mein eigenes Urteil.

    Ich hatte am Freitag einen totalen Rückfall. Boah das war so schrecklich. Ich habe eben Kassensturz gemacht: ich habe es noch im Griff, aber es war knapp. Ich meine wir haben heute den 02.06. und ich bin schon wieder am Limit angekommen.

    Kennt ihr das auch, dass ihr, wenn ihr neues Geld bekommt, dann mehr shoppt?

    Manchmal frage ich mich, ob es heute überhaupt noch leicht ist, dem ständigen Konsum zu entkommen. Egal wo wir hinschauen – Werbung begleitet uns überall. Auf dem Handy, im Fernsehen, in sozialen Medien und sogar dann, wenn wir eigentlich nur kurz unsere E-Mails lesen wollen.


    Uns wird oft vermittelt, dass wir glücklicher, erfolgreicher oder attraktiver werden, wenn wir nur das nächste Produkt kaufen. Neue Kleidung, die neueste Technik oder Dinge für unser Zuhause sollen uns ein gutes Gefühl geben. Und ja, manchmal tun sie das auch – zumindest für einen kurzen Moment. Gleichzeitig lebe ich z.B. unter permanenten Druck. Stress, Einsamkeit, Sorgen oder das Gefühl, nicht gut genug zu sein, gehören für mich zum Alltag. Einkaufen ist dann wie eine kleine Flucht für mich. Für einen Augenblick fühle ich mich besser, belohne mich selbst oder lenke mich damit von belastenden Gedanken ab.

    Dazu kommt, dass Online-Shopping heute so einfach ist wie nie zuvor. Mit wenigen Klicks ist meine Bestellung abgeschickt. Kein Nachdenken, keine Wartezeit, keine Hürde. Was früher ein geplanter Einkauf war, passiert bei mir heute oft spontan und emotional.


    Natürlich ist nicht die Gesellschaft allein für meine Kaufsucht verantwortlich. Aber ich glaube, dass viele gesellschaftliche Faktoren sie begünstigen können. Wenn Konsum ständig als Lösung für Probleme dargestellt wird, fällt es mir schwer, gesunde Grenzen zu ziehen. Vielleicht sollten wir uns öfter daran erinnern, dass unser Wert nicht davon abhängt, was wir besitzen. Die wichtigsten Dinge im Leben lassen sich ohnehin nicht kaufen:

    echte Beziehungen, Vertrauen, Gesundheit, Geborgenheit und das Gefühl, angenommen zu werden.


    Was denkt ihr darüber? Habt ihr das Gefühl, dass unsere heutige Gesellschaft Kaufsucht begünstigt?