Beiträge von Smilla

    Meine Fragen an Euch:

    Fällt es euch schwer, Dinge wegzuwerfen oder zu verschenken?
    Welche Gegenstände könnt ihr besonders schlecht loslassen?
    Habt ihr schon einmal erfolgreich ausgemistet? Was hat euch dabei geholfen?
    Seht ihr einen Zusammenhang zwischen eurem Kaufverhalten und dem Ansammeln von Dingen?

    Habt ihr nicht so ein Verhalten? Gibt es da keine Meinungen von Euch zu?

    Stimmung: mir geht es mittelprächtig

    Kaufdruck heute: [ ] keiner  [ ] leicht  [x] mittel  [ ] stark

    Gedanken & Gefühle: Was beschäftigt mich gerade? Ich bin gerade sehr mit dem Thema Gefühle dran, aber laufe immer wieder davor weg. Leider. Meine Gedanken kreisen nur um das Thema und ich weiß nicht, wie ich es am Besten angehen kann.

    Umgang damit: Ich versuche mich abzulenken und nicht zu verletzen oder so.. Leider musste ich mich eben "verletzen", weil der Druck so enorm ist.

    Positiv / dankbar für: Das Flecki ihre Routinen hat und gerade ganz süß im Bett auf ihrer Decke schläft. Und ich bin dankbar, dass ich die Hitze trotz allem irgendwie aushalte.

    Fokus für heute / morgen: Heute möchte ich mir bewusst für mich Zeit nehmen und nachher was Diamond Painting machen.

    Etwas, das ich mir selbst sagen möchte: Smilla, Du machst das gut. Gib nicht auf. Jeder Rückschritt kann auch ein Fortschritt sein in die richtige Richtung. Denn Du bist an dem Thema Gefühle dran. Es beschäftigt Dich enorm ... weitermachen.

    Ich bestelle schon sehr aufgrund von "negativen Gefühlen". Frust ist an oberster Stelle - da muss ich dringend an der Gelassenheit trainieren. Und überhaupt an meiner Denkweise.

    Ich gehe immer vom größten Übel aus, dabei sind manche Sachen oft ganz einfach. Ach schwierig gerade.

    Auf jeden Fall ist das Thema Gefühle sehr sehr wichtig gerade und präsent. ich muss daran, nutzt alles nichts.

    Ja also ich finde das nicht so toll, dass Du therapeutisch keine Anbindung hast. Gerade auch wegen den Ängsten, den Stimmen in Dir und der Kaufsucht. Klar können wir hier die Kaufsucht beleuchten, aber ich denke so ein vertrauter Mensch, der kompetent und erfahren ist, ist da hilfreicher bzw. könnte die l. Arbeit an dem Thema unterstützen.

    Sprich mal mit deinem Arzt am Mittwoch, da muss ne Lösung her.

    Ich drücke Dir die Daumen, berichte dann mal.

    Ich habe gestern was für P. Bestellt. Eine neue Handyhülle. Hoffe sie gefällt ihr.

    Bin traurig: R. Muss nochmal operiert werden. Nächsten Dienstag wohl. Macht mir Sorgen.

    Daher fahre ich sie heute mittag besuchen. P. Kommt mit mir. Sie will nicht, dass ich alleine fahre. Beruhigt mich auch etwas.

    Angst bisserl vor der hitze.

    Ich mache mir echt Sorgen gerade um meine Gesundheit.

    Liebes Seelchen,

    ich glaube Dir, dass sich die ganzen Symptome, die derzeit bei Dir auftauchen und die Stürze, sich nicht gut anfühlen. Wird dir schwindelig bevor Du stürzt? Du musst das bitte dringend bei deinem Hausarzt ansprechen morgen.

    Das mit den Panikattacken ist natürlich auch unschön. An sich bräuchtest Du eine konstante Therapie, wöchentlich. Wo Du den Umgang damit lernen kannst, Lösungen finden - die zu Dir passen. Nicht alles trifft auf einen selber ja zu.

    Mit den Panikattacken - hilft da sich bewusst auf den Atem zu konzentrieren? Wir üben das mal in der Hockergymnastik ok?

    Zurück zur Wegwerfgesellschaft ;)

    ich finde heutzutage wird alles so entwickelt, dass es mal gerade bis zu 5 Jahren hält. Oder kurz nach dem Garantieablauf kaputt geht. Sowas finde ich immer unmöglich.

    Leider sind wir eine Wegwerfgesellschaft. Kaum einer macht sich doch die Mühe noch was reparieren zu lassen - direkt in den Müll und was neues muss her. Ich finde das schlimm.

    Na ja vielleicht meinen die, die sagen, dass Ängste durchaus positive Aspekte haben, dass man sie nicht als negativ betrachten soll. Aber es kommt da halt auch auf die Art von Ängsten an. Ängste warnen einen ja auch vor Gefahren - dann finde ich sind sie positiv und bringen mir was.

    Wohingegen, meine erst in den letzten Jahren entwickelte Angst in Bahn und Busse zu steigen, die hat sich entwickelt und ich kriege das nicht raus. Nächste Woche Freitag muss ich mit der Bahn in die Stadt. Denn die Brücke ist ja gesperrt. Komme sonst nur im Stau zu meiner Ärztin. Aber ich schaue noch. Kann auch durchaus sein, dass ich um halb sieben oder sieben schon losfahre, damit ich um halb neun dann da bin. Absurd alles.

    Ich schäme mich, dass ich soviel Geld ausgebe und immer knapp durchkomme. :( Ich habe manchesmal schon finanzielle Sorgen oder Ängste. Da darf dann nichts mehr passieren in dem Monat. Sonst sieht es übel aus. Diese Angst, kein Geld zu haben um die Lebensunterhaltungskosten zu bezahlen, ist in mir total drinnen. Leider.

    Ja Obdachlosigkeit ist nochmal krass schlimmer. Aber gut. Auch Nicht -Obdachlise haben es echt schwer. Mittlerweile können die, die nur niedriges Einkommen haben, sich auch vieles nicht mehr leisten. Danke Bundesregierung. :kolobok_dash1:

    Wenn ich ehrlich bin, dann ist Kaufsucht für mich viel mehr als nur das Kaufen von Dingen.

    Für mich war das Einkaufen lange Zeit ein Trost. Wenn ich traurig war, fühlte ich mich durch einen Kauf für einen kurzen Moment besser. Wenn ich unter Druck stand, schien das Stöbern und Bestellen die Anspannung zu lösen. Wenn ich mich einsam fühlte, war das Einkaufen da. Es hat mich beschäftigt, abgelenkt und mir das Gefühl gegeben, nicht ganz allein zu sein.

    Manchmal fühlte es sich sogar so an, als wäre das Kaufen gut zu mir. Es hat keine Fragen gestellt, mich nicht kritisiert und keine Erwartungen an mich gehabt. Es war einfach da und hat mir für einen kurzen Augenblick das gegeben, was mir im Inneren gefehlt hat: Freude, Aufmerksamkeit, Hoffnung oder das Gefühl, etwas Schönes verdient zu haben.

    Doch die Erleichterung hielt nie lange an. Nach dem kurzen Glücksgefühl kamen oft die Zweifel, die Scham oder die Sorge um das Geld. Und trotzdem griff ich immer wieder auf das zurück, was mir für einen Moment geholfen hatte.

    Heute verstehe ich, dass ich oft nicht nach Dingen gesucht habe. Ich habe nach Gefühlen gesucht. Nach Trost. Nach Nähe. Nach Entlastung. Nach etwas, das die Leere in mir füllt.